Donnerstag, 12. November 2015

eBook Comic Teil 2 bei Amazon

Im schlimmsten Fall wird`s Rührei

Hi Kids, morgen ist Freitag, der 13. !!!
Mit Sicherheit geht da alles schief. So wie bei der Geburt meiner Krähe Krakilly. Das Heft könnt Ihr morgen kostenlos downloaden, das heißt wenn der PC nicht abstürzt oder Euer Phon den Geist aufgegeben hat.  Und wenn dennoch alles funktioniert, die Forsetzung findet Ihr hier ebenfalls.

Und es ist schon schiefgegangen - AMAZON arbeitet wahrscheinlich noch mit Karteikarten, die Werbeaktion wird hoffentlich noch heute gestartet!




Oh doch, hat geklappt, allerdings nicht in meiner Zeitzone, nun ist es die nächsten 24 Stunden für lau erhältlich. Viel Spaß beim Lesen!



 Krakilly`s sonderbare Reise



Und das ist das Heft zwei. Es ist etwas umfangreicher.
Der verrückte Vogel denkt, er sitzt im Flugzeug, na ja, nicht so direkt, es wird zumindest eine feuchte Landung ...
Wie erwartet wird Krakilly überleben, aber wie? 







Und dann, wenn Ihr nicht mehr wisst, was vorher alles passiert war, das findet Ihr hier:

Schräge Vögel, coole Mäuse und die geheimnisvolle Wassernase

Das Buch bekommt Ihr gedruckt oder als eBook. Es handelt von den Tieren in der Gartenkolonie in Rabenhorst. Aber das wisst Ihr ja schon ...

Nun viel Spaß morgen und passt schön auf, es ist Freitag der 13. !!!

Tschüss
Eure









Donnerstag, 22. Oktober 2015

... ich habe es wirklich geschafft, mein erstes Comicheft, als eBook zu veröffentlichen ...



Das Ei hat es aber auch in sich, wie man sieht. Denn das, was da drin ist, nimmt sich nicht mal die Zeit zu schlüpfen, ehe es ins Leben startet ...
Ich will nicht alles verraten, zumal das erste Heft noch etwas dünn sein wird. Aber es macht unheimlich Spaß und die Mühe lohnt sich, das kleine Vögelchen virtuell großzuziehen. Das werdet Ihr sicher auch so sehen.
Natürlich hat Wassernase ebenfalls ihre nassen Finger im Spiel. Und einige der liebenswerten Geschöpfe aus dem Buch »Schräge Vögel, coole Mäuse und die geheimnisvolle Wassernase« Teil I. Aber vorläufig dreht sich alles um das Thema »Geburt eines Vogels in Extremsituation«.

Und auf dieser Homepage werde ich Euch zu jedem Heft die Protagonisten vorstellen. Sie fallen alle irgendwie ais dem Rahmen. Wie eben die Vögel. Der Ort ist ideal für die dramatischen Szenen, die Steilküste auf einer der Färöer Inseln.
Warum gerade dort? Nee, verrate ich nicht, steht im ersten Teil des Buches ...
Aber, für die, die das Buch noch nicht kennen stelle ich erst mal die einzelnen Tiere und Personen vor.

Da ist zuerst einmal Krakela 
Eine Krähe mit Migrationshintergrund, man beachte die pinkfarbenen Federn auf dem Kopf. Sie ist in Rabenhorst geboren (im Buch habe ich immer mal eine Karte gezeichnet, um die geografische Lage darzustellen). Rabenhorst ist in Deutschland, so ums Erzgebirge rum ...
Dort gibt eine etwas verwilderte Gegend, die sich Krähenhügel nennt. Weil dort die Krähen und auch andere Vögel überwintern. Aufgrund ihres ausgeflippten Outfits wurde sie gemobbt und ist deshalb in einen Schrebergarten gezogen. Dort fühlt sie sich wohl, da außer ihr noch eine Maus namens Fips in einem Erdloch haust. Krakela versorgt ihn reichlich mit Futter und er muss sich stundenlang ihre guten ratschlage anhören. Aber Krakela ist wirklich hochintelligent. Und eben verfressen. Und hat sich auf oben genannter Insel in einen einheimischen Raben verknallt ...

Das ist er, der Arthur
Da gibt es nicht viel zu sagen, durchschnittlicher Typ. Sehr attraktiv, aber ansonsten unauffällig ...



Und dann ist da eine Möwenfamilie, die sich im Umgang mit der exzentrischen Krähe um Normalität bemüht. Eigentlich sind es ja Raubmöwen. Sie akzeptieren trotzdem die Rabenvögel, wenngleich ihre Lebensweise bei ihnen nur Kopfschütteln auslöst. Eine werdende Mutter ist bei der »Möwin« tabu, die selbst im Nest ein kleines Möwchen sitzen hat.

Und ein Regenwurm namens Otto
Den hatte Arthur ursprünglich als Futter erbeutet, aber hinterher kam alles ganz anders ...


Soviel zum ersten Heftchen, ich freue mich auf Eure Reaktion. Für Kritik bin ich immer offen. Dazu habe ich mein Gästebuch.
Nun wünsche ich Euch viel Spaß
Eure
















 
Das Heft (als eBook) bekommt Ihr unter der  ASIN: B016XOB02ISIN 
Schräge Vögel, coole Mäuse und die geheimnisvolle Wassernase II
Im schlimmsten Fall wird`s Rührei ... 
von . jutta_s









Freitag, 24. April 2015

Teil 2 Der goldene Sarg und die Frage, kann man "Schneewittchen" wiedererwecken?







  Sie flogen - diesmal von der Schaukel. Die Zeit verging wirklich fliegend und die beiden waren auf dem besten Weg, es der Zeit gleichzutun. Ihre Flügel wuchsen, jetzt waren sie keine Babys mehr. Allerdings, in dieser Nacht kullerten sie wieder wie Federbälle durch die Wolken. Sie ruderten mit ihren Flügeln gegen den Sturm.
»Iiiiiii, pfui Teufel, Krakiiiiiiiiiiiily!«
»Du stehst in einer Qualle, hihihihi ...«
»Blöde Krähe, da lachst Du noch, wo sind wir hier eigentlich? Ich will schaukeln!«
»Die Schaukel ist abgerissen, entweder sind wir zu schwer oder zu hoch geschaukelt.«
Welifar wusch sich ihre Beine im seichten Wasser und hüpfte dann einen Pfad entlang, der in Richtung Düne führte.
»Es muss hier noch stürmischer gewesen sein. Schau mal, wie weit die Muscheln auf dem trockenen Strand liegen. Riesige Wellen waren das gewesen, die sogar Steine vom Meeresgrund ans Ufer gespült haben.«
»Wenn ich nur wüsste, wo wir hier sind.«
Der Wind wehte immer noch heftig, aber es war wärmer als bei ihnen zu Hause.

Krakilly lief am Wasser entlang. Ein Stein, mit einem großen Loch in der Mitte, hatte es ihr angetan. Sie steckte ihren Fuß durch. »Guck mal Weli, ich hab einen Ring. Meine Mama hat gesagt, so einen nennt man »Hühnergott«. Wusste gar nicht, dass Hühner auch einen haben. Egal, ich nehm ihn mit.«
»Ziemlich schwer, der Gott, lass ihn liegen, bei uns zu Hause gibt es auch welche.«
Krakilly hatte Mühe, ihn wieder vom Bein zu bekommen, der Stein war schwer und wirkte wie eine Fußfessel. Welifar kletterte inzwischen auf die Düne um zu sehen, was dahinter ist. Dabei wär sie fast gestolpert. Auch über einen Stein, der im dunklen Strandhafer wie Gold leuchtete. »Killy, komm endlich her und hilf mir, der Stein ist bestimmt wertvoll!« Krakilly, war sauer, ihr Stein hing immer noch am Bein. Sie bekam den Fuß einfach nicht wieder heraus. Sie wollte doch Wassernase suchen. In dieser Nacht war eine Geschichte fällig, weil der Mond grün war.
Lustlos schlurfte sie mit der »Fußfessel« in Richtung Düne, um zu sehen, was Welifar da gefunden hatte.
Welifar wollte ohne ihren Stein und Krakilly konnte ohne ihren Stein nicht fort. So blieben sie beide ganz bedeppert sitzen und überlegten, wie sie sich selbst helfen konnten.
»Verdammt, lass den blöden Stein liegen und komm her! Vielleicht kannst Du Deinen Fuß gegen meinen Stein drücken, und ich ziehe mein Bein raus.«
Es funktionierte und beide konnten den Fund von Welifar betrachteten.
»Wir rollen ihn am besten vor uns her, bis zum Ufer«, sagte sie und drehte den Stein herum. Der Stein war leichter als gedacht.
»Der ist ja durchsichtig!«
»Wow, da ist ein Schmetterling drin, sieh mal«, rief Krakilly. »Wie der Sarg von Schneewittchen. Wie ist der Schmetterling da hineingekommen?«
»Wir nehmen ihn mit und suchen Wassernase.« Und so kullerten sie den Stein weiter vor sich her, in Richtung Wasser. Dabei hätte sie beinahe eine Welle überrollt. Knapp vor ihnen blieb sie stehen und zog sich langsam wieder zurück.
»Da staunt ihr, was?«
»Wassernase!«, riefen die beiden gleichzeitig. »Sag erst mal, wo sind wir hier eigentlich? Und wie kommen wir wieder nach Hause?«



»Das ist die Ostsee, Ihr seid in Deutschland. Und einen tollen Bernstein habt Ihr gefunden.«
»In Deutschland, was ist das für ein Land?«
»Krakilly, das ist die Heimat Deiner Mama. Dort haben wir uns kennengelernt.«
»Hier? Ist hier Rabenhorst?«
»Ein paar Hundert Kilometer landeinwärts, da liegt Rabenhorst. Du wirst sicher mit Deinen Eltern noch hinfliegen, wenn fleißig trainierst.
Und jetzt hört Ihr meine Geschichte, die ich Euch über diesen Stein erzähle. Später kommt Mola und nach Mitternacht liegt ihr wieder in Eurem Bett.«
Wassernase betrachtete den Stein. »Genau genommen ist Bernstein gar kein Stein, sondern uraltes Harz von den Bäumen, die vor Jahrmillionen in dieser Gegend gewachsen waren.«
»Und wie ist dieser Schmetterling da hineingekommen? Ist der auch so alt?«
»Ja, die Bäume waren damals riesig und ein Harztropfen ist vom Baumstamm auf die Erde gefallen, dorthin, wo gerade ein Schmetterling gesessen hatte. Das Harz wurde trocken und in den vielen Jahren immer fester. Und dann kam das Meer, das sich in der Eiszeit immer wieder veränderte. So ein Harzklumpen ist leicht und die Wellen bringen immer noch jede Menge Bernstein an Land. Die Menschen sammeln ihn und machen Schmuck daraus.«
Die beiden Vögel bekamen große Augen.
»Ich möchte einen Ring mit diesem Stein.«
»Krakilly, Du bist doch keine Elster, die auf Schmuck steht. Sei froh, dass Du den Wummer da los hast«, lachte Welifar und meinte den Hühnergott.
»Welifar hat recht, aber er wäre für Schmuck auch zu schade. Den Schmetterling könnte man wieder zum Leben erwecken.«
»Oh, lebt der noch?«, wunderte sich Welifar.
»Nein, aber alle Lebewesen haben etwas in sich, das nennt man DNA, das ist wie ein Dokument, wo alles über das Wesen steht. Und diese DNA kann man auslesen und mit der von den Schmetterlingen vergleichen, die jetzt leben. Aber das ist hochwissenschaftlich.«
»Wir sind doch auch Wesen, haben wir auch eine DNA?«
»Natürlich!«
»Schade, das würde ich so gerne Mama erzählen. Kann ich ihr den Stein nicht mitbringen?«
»Wisst Ihr was, ich nehme ihn wieder mit ins Meer und bringe ihn zu Jynne, Jypsi und Jyoti. Die werden ihn bewachen, und wie ich die drei Nixen kenne, bringen sie ihn eines Tages nach Rabenhorst.«
Krakilly jubelte, dann sah sie, dass Welifar ganz still geworden war. Sie wusste, wenn Krakilly fliegen konnte, würde sie mit ihren Eltern in Rabenhorst leben.
Krakilly umarmte sie. »Du kommst natürlich mit, ich fliege doch nicht ohne Dich!«
Dann erzählte sie Wassernase, dass der Stein eigentlich der Möwe gehört.
Wassernase gab Weli einen nassen Stupps.
»Da, Mola ist da, jetzt schaukelt schnell in Eure Betten!«
»Och, wir wollten noch was über den Mondfisch hören ...«
Doch Wassernase war verschwunden. Sie sahen noch den Stein mit dem Schmetterling auf den Wellen schwimmen und kurze Zeit später lagen sie in ihren Nestern.

Donnerstag, 12. März 2015

Wenn der Mond uns grün erscheint ...


Abenteuer mit Krakilly, Welifar und Wassernase
Erster Teil



Krakilly und Welifar leben auf den Färöer Inseln. Welifar ist eine Möwe und Krakilly eine Krähe. Sie sind beide erst vor kurzem aus ihren Eiern geschlüpft und wünschen sich, so bald wie möglich fliegen zu können. Noch erkunden sie die Umgebung auf ihren dünnen Beinen. Aber auch so kann man die tollsten Abenteuer erleben.

»Irgendetwas war heute Nacht am Himmel. Eigenartige Töne hab ich gehört. Und der Mond hatte eine völlig irre Farbe. Alles war grün. Ich wollte schon aufstehen und zum Strand gehen, aber solange ich nicht fliegen kann, ist mir das zu gefährlich.«
»He Weli, Du hast geträumt, ist mir auch schon so gegangen. Es können auch Nordlichter gewesen sein, die Du gesehen hast.«

»Schon möglich, aber die Musik, wo kam die her?«

»Ich frag mal Mama, sie ist schlau und hat noch klügere Freunde.« Killy wurde nachdenklich.
»Vielleicht erscheint uns der Mond nur grün, vielleicht sind das die Wolken, die so aussehen?«, meinte Weli darauf.

»Grüne Wolken? Warte, bis ich mit Mama geredet habe. Das wird sie auch interessieren, denk ich mal.« 

Das Nest von Killy lag auf einem Ast, der weit über die Steilküste ragte, das von Weli ein paar Meter darunter, auf einer vorspringenden Klippe. Tagsüber hüpften die beiden Vögel wie kleine Wollebällchen zwischen den Steinen herum und schauten sehnsüchtig zu den erwachsenen Vögeln auf, die über dem Meer flogen. Jeden Tag wurden ihre winzigen Flügel etwas größer. Doch von den Schwingen der Eltern waren sie noch weit entfernt. Killy konnte sich mit ihren Krallen gut festhalten, Weli hatte große Schwierigkeiten beim Laufen. Sie hatte Schwimmfüße. Wenn sie hinter Killy hertrippelte, sah es aus, als wäre ein Bergsteiger mit Taucherflossen unterwegs.
Von Welis Traum hatte Killy bisher niemanden etwas erzählt. Sie hatte es sich erst mal anders überlegt. Sie wollte selbst herausfinden, welches Geheimnis sich dahinter verbirgt. Die nächste Nacht wollte sie wach bleiben. Funktionierte aber nicht. Sie schlief immer tief und fest. Und heute hätte sie auch verschlafen, wenn da nicht ein Geräusch gewesen wäre. Steine kullerten von der Steilküste herab. Killy erwachte nun doch und schaute besorgt zum Möwennest hinunter, wo ihre Freundin war.
»He, Weli, alles o.k.?«
»Ja, alles, war wahrscheinlich ein Schaf, schlaf ruhig weiter.«
Killy konnte nun nicht mehr einschlafen. Immer wieder schaute sie in den Himmel. Nichts hatte sich geändert. Der Mond stand so silbern wie immer über dem Horizont. Hat Weli nur geträumt, dachte die kleine Krähe wieder und wollte sich gerade auf die andere Seite drehen. In dem Moment erklang die Musik, von der Weli gesprochen hatte. Killy riss die Augen auf und sah, dass der Himmel nun wirklich grün war. »Also doch Nordlichter?« Dann schaute sie auf den Mond, der war noch grüner als der Himmel. Jetzt war sie putzmunter und hüpfte aus dem Nest. Und nichts wie runter zu Weli.
»Los, es ist hell genug! Wir gehen zum Meer!«

Vorsichtig hüpften sie von Stein zu Stein, bis sie am Ufer waren. Alles war in grünes Licht getaucht, auch die Felsen. Und da sahen sie die Schaukel.
»Ja, richtig, ich hatte mich nicht geirrt, es war eine Schaukel, die am Himmel hin und her schwang.«
Man konnte allerdings nicht sehen, wo sie aufgehängt war.
»Wow! Krass!«, rief Killy begeistert.
»Wo kommt die plötzlich her?«
»Egal, aber da will ich jetzt draufsitzen. Wie kommen wir dahin?«
»Du willst allen Ernstes damit schaukeln?«, meinte Weli nun doch etwas unsicher.
»Ja was denkst Du, warum die da herumbaumelt? Und warum uns jemand hierher gelockt hat. Das war kein Zufall. Mama sagt immer, dass alles einen Sinn hat.«
»Vielleicht sollten wir doch erst mal Deine Mama fragen?«
»Nee, das ist unser Geheimnis. Ich liebe Abenteuer!«
»Trotzdem kommen wir da nicht rauf.«
»Abwarten, meine liebe Welifar, schau mal auf das Wasser, unter der Schaukel ...«
»Eine Insel. Die war noch nie dort!«
»Das ist ein Fisch, der ist ja riesig, schau mal, er wird immer größer.«
»Und er schwimmt zu uns ...«

Weli patschte wie ferngesteuert ins Wasser. Killy hinterher. Ein eigenartiges Tier, das sich ganz langsam in Richtung Ufer bewegte. Wie eine schwimmende Insel. Die beiden Vögel konnten nicht anders. Ein Hüpfer und sie hockten auf dem Fisch. Ruhig drehte er und schwamm zurück zur Schaukel, die sich bis zur Wasseroberfläche gesenkt hatte und sich nicht mehr bewegte. Das war eine Einladung. Logisch, dass die beiden Federbällchen sofort darauf Platz nahmen und kichernd warteten, was nun geschehen würde.
Die Musik wurde lauter und die Schaukel schwebte, immer höher schwingend, in den Himmel.

»Hallo, ihr kleinen Freunde, gefällt Euch das? So ist fliegen.«
»Wer bist Du?«, riefen die beiden Vögel erschrocken.
»Ein Wassertropfen, Fips hat mich Wassernase genannt.«
»Wer ist Fips?«
»Das ist der Freund von meiner Mama, stimmt`s? Und Du kannst Geschichten erzählen.« Killy hatte natürlich von ihren Eltern die Geschichten aus Rabenhorst gehört.

»Richtig, und immer wenn der Mond grün ist, könnt Ihr hierher, zu mir kommen. Dann werde ich Euch etwas über die Geheimnisse der Welt verraten. Während ihr schaukelt. Schaukeln ist gut für den Kopf, dann lernt ihr nämlich besser. Jetzt wird Euch Mola zurückbringen. Abenteuer habt ihr heute reichlich gehabt. Und noch etwas. Das Schaukeln ist für Euch keinesfalls umsonst, Ihr müsst allerhand dafür tun. Und jetzt wünsche ich Euch noch eine gute Nacht.«
Der Wassertropfen verschwand, versickerte in einer Felsspalte. Und die beiden Vögelchen lagen kurze Zeit später träumend in ihren Nestern.



 

Mehr findet Ihr bei
www.juttaskinderbuch.de


Viel Spaß und liebe Grüße 
Eure Krakilly +



Samstag, 3. Januar 2015

Wassernase und ihre Freunde


Phuuuu ...
Upp, endlich sind die Feiertage vorbei, langsam wurde es langweilig. Und vollgefressen bin ich. Am liebsten würde ich die Bilche wecken. Mit denen kann man so herrlich spielen. Wisst Ihr eigentlich, was Bilche sind. Ich wusste es bisher auch nicht, bis mich einmal einer furchtbar erschreckt hat. Er hatte sich in unserer Laube eingenistet und dort seinen Winterschlaf gehalten. Zu den Bilchen gehören auch die Haselmäuse und die Siebenschläfer. Sie haben im Gegensatz zu den Mäusen einen buschigen Schwanz und sehen aus, wie kleine Eichhörnchen. Und nennt einen Bilch bitte nicht »Maus«, da reagiert er sauer! Das sind eben - Bilche. Etwas ganz anderes als Mäuse. Aber nicht fangen, sie stehen unter Naturschutz!
Jetzt schlafen sie ganz fest, bis zum Frühling. Wie auch die Glühwürmchen und die Mücken (Vampira Nosferata schnarcht immer noch ...).
Also erzähle ich Euch noch was über die Bilche. Ihr könnt natürlich auch in den Bibliotheken Bücher über sie lesen. Bilder gibt’s auch. Und wenn Ihr diese Links anklickt:


https://www.google.de/search?q=bilche&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd=cr&ei=0NqnVJm0PJGUavOCgoAM

Oder bei Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bilche


 Nun zu meinem Buch. In der Laube von Jan leben nämlich auch Haselmäuse. Und Mareike, die kleine Feldmaus. Im Sommer hat sie die jungen Bilche betreut. Mareike ist eine richtige Maus, Feldmaus genauer gesagt. So wie Fips. Und die beiden mögen sich. Jetzt müssen sie aber erst mal den Winter überstehen, ehe sie an Familiengründung denken können. Und der ist noch lang. 

Hier auf dem Bild, das war im Dezember, Vorbereitung auf die Weihnachtsfeier. Na gut da wollten die Bilche auch mitmachen. Aber jetzt schlafen sie wieder. 
Mareike hat eine kuschlige Ecke in der Laube gefunden, so wie ihre Freunde, die kleinen Haselmäuschen. Und Fips hat sich zu den Mistkäfern im Komposthaufen gesellt. Und nun weiß er auch, warum es dort, im Komposthaufen, trotz klirrender Kälte warm ist.
Die Mäuse halten keinen Winterschlaf, zum Fressen krabbeln sie aus ihren Löchern. Und dann wird‘s gefährlich, denn die Raubvögel und Katzen sind hinter ihnen her. Und da die Mäuse tag- und nachtaktiv sind, auch noch die Eulen.



Ich hoffe, dass Fips und Mareike von ihnen verschont werden.




Wir sehen uns alle im Frühling ...

Bis bald, Eure